Hamburg - Wirtschaft am Strom

Sie sind Hamburger Unternehmer und würden Ihren Fuhrpark gerne um ein oder mehrere E-Fahrzeuge erweitern. Bisher ist Elektromobilität für Sie jedoch keine wirkliche Option.

Warum eigentlich nicht?

Vor wenigen Wochen wurde das Projekt „Hamburg – Wirtschaft am Strom“ gestartet. Das größte deutsche Förderprogramm für Unternehmen richtet sich an innovationsfreudige gewerbliche Nutzer aller Größen und Branchen. Für sie steht ein Kontingent von rund 740 Elektrofahrzeugen der heute schon verfügbaren Modelle bereit.

Das Projekt zeigt: E-Fahrzeuge im städtischen Wirtschaftsverkehr sind verlässlich, alltagstauglich, umweltfreundlich – und sogar auch wirtschaftlich!

Über eine Potenzialanalyse der Handelskammer Hamburg können Sie in einem ersten Schritt die Einsatzmöglichkeiten von Elektromobilität für Ihren individuellen Fuhrpark ermitteln. Den Fragebogen finden Sie als Download unter www.hk24.de/emobility. Teilnehmen können Hamburger Unternehmen, die ihren Fuhrpark ganz oder teilweise auf alternative Antriebe umstellen möchten. Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonymisiert.

Sie haben sich entschieden einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Doch wie geht es nun weiter? Die notwendigen Voraussetzungen für eine Teilnahme am Förderprogramm sowie Hinweise zu Rahmenbedingungen finden Sie hier.

Leitfaden

Elektromobilität in China

Am 11. und 12. Dezember 2012 war die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) Gastgeberin eines deutsch-chinesischen Workshops zum Thema Elektromobilität. Die Teilnehmer sprachen dabei insbesondere über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und der chinesischen Stadt Shenzhen. Neben der Arbeit fanden auch Besichtigungstouren zum Flughafen, dem Hamburger Hafen und zur Wasserstofftankstelle in der HafenCity statt. Ziel des Workshops war es, Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projektaktivitäten zu definieren und weitere Schritte abzustimmen. Mit seinem Engagement im Bereich der transnationalen Beziehungen zeigt Hamburg einmal mehr, dass umwelt- und verkehrstechnische Herausforderungen künftig nur grenzübergreifend gemeistert werden können. Die Aktivitäten in Hamburg sind Teil einer zwischen den Regierungen in China und Deutschland vereinbarten Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität.

24 Fahrzeuge für HHLA

Bei der nachhaltigen Entwicklung des Hamburger Hafens ist ein weiterer wichtiger Schritt umgesetzt worden. Die Hamburger Hafen- und Logistik AG (HHLA), die bereits seit zwei Jahren als Anwender in der Modellregion Elektromobilität Hamburg elektrische Antriebe erprobt, hat nunmehr an einem ihrer drei Terminalstandorte erstmals ein gesamtes Fahrzeugsegment auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Ab sofort werden am HHLA Container Terminal Tollerort (CTT) 24 Fahrzeuge vom Typ Renault Kangoo Maxi Z.E. eingesetzt, um das Personal zwischen den Containerbrücken und anderen wichtigen Funktionsbereichen des Terminals zu befördern. Die Maßnahme ist Teil des Projekts „Hamburg – Wirtschaft am Strom“, das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen des Programms „Modellregionen Elektromobilität“ gefördert werden wird. Damit sind nach HHLA-Angaben über 60 Prozent der auf dem CTT eingesetzten Pkw und Transporter mit einem umweltfreundlichen Antrieb ausgestattet. Bei der prognostizierten jährlichen Fahrleistung der jetzt beschafften Renault-Fahrzeuge werden insgesamt rund 50.000 kWh Strom aus erneuerbaren Energien verbraucht. Das CTT verfügt vor Ort über eine eigene Photovoltaikanlage, jedes Elektrofahrzeug wird auf dem Terminalgelände an zentraler Stelle mit erneuerbarer Energie versorgt.